- eine Diskreditierung von Österreich, von Europa und dessen ureigenen humanistischen Werten in der übrigen Welt – und dadurch letztlich die Untergrabung der Werte, auf denen unsere Zivilisation und unser Rechtssystem aufgebaut sind
- eine Entrechtung nicht nur von Hilfesuchenden, sondern auch von uns BürgerInnen von Österreich:
Uns selbst, uns Österreichern und Österreicherinnen, scheint derzeit das Recht abgesprochen zu werden, Menschen in unsere Gemeinschaft aufzunehmen – selbst, wenn diese Menschen alles in ihrer Macht stehende tun um sich gut zu integrieren, selbst, wenn wir sie schätzen gerlernt haben, als Freunde betrachten, als Menschen, die wertvolle Beiträge zu unser aller Gemeinwohl leisten könnten (und wollen !), wenn sie hier nur angstfrei leben dürfen.
Ich bin sicher, dass die Einsicht Oberhand gewinnen wird, wie viel Kräfte und Unternehmungsgeist durch Menschlichkeit, Hoffnung und Zuversicht freigesetzt werden (Kräfte, die wir alle zur Bewältigung und Gestaltung unseres Lebens brauchen), und anderseits wie viel Zeit und Energie sinnlos vergeudet wird, um unmenschliche Aktionen zu verwalten und durchzuführen - Energie und Zeit, die man dazu nutzen kann, gemeinsam das Leben in Österreich zu gestalten!
Mit allen guten Wünschen für die Familie Hasani und eine Zukunft in Österreich,
mit der Hoffnung, dass das Kapitel "unmenschliche Abschiebungen" bald wie ein fern zurückliegender wirrer Albtraum geschlossen wird!
Dr. phil. Pia Ernstbrunner, Wien